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 Die Katalanische Eröffnung: Ein komplettes Repertoire für Weiß - Teil 1


Die Katalanische Eröffnung: Ein komplettes Repertoire für Weiß - Teil 1 (Mai 2018)
GM Mihail Marin nicht gekauft

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  • 34.  Kapitel 12 - 5...Sc6, 6...Tb8 geschlossen
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  • 19.90 EUR


     Die Katalanische Eröffnung: Ein komplettes Repertoire für Weiß - Teil 1

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    Liebe Schachfreunde,
    diese Datenbank markiert den Beginn eines großen Eröffnungsprojekts: Ein komplettes Katalanisch-Repertoire für Weiß!
    Die theoretische Bedeutung der Katalanischen Eröffnung ist jedem bekannt, der die jüngeren Entwicklungen verfolgt hat. Heutzutage findet man kaum noch einen Spitzenspieler, der Katalanisch nicht in seinem Repertoire hat. Da das Modern Chess Team großen Wert darauf legt, Ihnen stets neues interessantes und relevantes Material anzubieten, beschlossen wir, dieses Projekt zu starten.
    GM Mihail Marin ist nicht nur einer der erfahrensten und erfolgreichsten Eröffnungsautoren der Gegenwart, sondern kann auch auf fast 30 Jahre Turniererfahrung mit der Katalanischen Eröffnung verweisen. Kurz gesagt: Wir könnten uns keinen besseren Autoren für dieses neue Produkt vorstellen!
     

    Typische Bauernstrukturen

    Wie schon in seinen vorangegangenen Werken stellt GM Marin zunächst für das Verständnis der Eröffnung im Allgemeinen, und der in dieser Datenbank besprochenen Varianten im Speziellen, wichtige Bauernstrukturen vor.

     

    Struktur 1 - Geschlossenes System

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    Diese Struktur wird in der Regel im sogenannten Geschlossenen System erreicht, das üblicherweise durch die Züge 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sf3 Sf6 4.g3 Le7 5.Lg2 0-0 6.0-0 Sbd7 7.Dc2 c6 bzw. 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sf3 Sf6 4.g3 Lb4+ 5.Ld2 Le7 6.Lg2 0-0 7.0-0 Sbd7 8.Dc2 c6 eingeleitet wird.

    Der Autor erklärt die vorliegende Bauernstruktur mit den folgenden Worten:

    Eine der solidesten Verteidigungen gegen die Katalanische Eröffnung ist, die Wirkung des weißen Fianchettoläufers durch den Aufbau einer starken Bauernphalanx (c6, d5, e6) einzuschränken. Damit erschwert der Schwarzspieler zwar auch die Entwicklung seines eigenen weißfeldrigen Läufers, in den nächsten Zügen plant er jedoch, diesen mit b7-b6 und Lb7 oder La6 zu aktivieren. Hierbei erfüllt der Bauer c6 eine wichtige Funktion: Schwarz ist in der Lage, ein weißes c4xd5 mit c6xd5 zu beantworten, wonach die weißen Möglichkeiten auf der c-Linie in der Regel nicht sehr gefährlich sind. Ein verfrühtes b7-b6 würde Weiß hingegen ermöglichen, mit c4xd5 exc5 eine für ihn vorteilhafte Struktur mit hängenden Bauern herbeizuführen.

    In der Folge muss Weiß versuchen, nach Abschluss der Entwicklung seinen Katalanischen Läufer zu aktivieren. Während der weiße Königsläufer im Abgelehnten Damengambit meist auf d3 steht, und unabhängig von der schwarzen Zugfolge Druck auf den Königsflügel ausübt, ist Weiß in diesem Stellungstyp darauf angewiesen, ihn mit dem Bauernvorstoß e2-e4 zu aktivieren. Zunächst möchte ich die Struktur untersuchen, die entsteht, wenn Schwarz hierauf mit dxe4 oder Sxe4 antwortet. Für den Eröffnungserfolg beider Seiten ist es in der Folge entscheidend, ob es Schwarz gelingt, ohne Nachteile den Vorstoß c6-c5 durchzusetzen. Ein wichtiges Motiv aus weißer Sicht ist es, diesen mit dem Vorgehen c4-c5 radikal zu unterbinden.

    Die folgende Partie stellt hierfür ein typisches Beispiel dar:

     

    Struktur 2 - Der thematische Vorstoß d4-d5

    Ein Nachteil der weißen Läuferentwicklung nach g2 ist, dass der Bauer c4 ungedeckt bleibt. So erhält Schwarz in verschiedenen Varianten die Möglichkeit, diesen Bauern mit d5xc4 zu nehmen, und ihn anschließend zu verteidigen, z.B. mit b7-b5 und c7-c6. Ein solches Vorgehen ist jedoch zweischneidig, da es nicht nur dem weißen Fianchettoläufer, sondern auch dem Bauern d4 den Weg frei räumt. Die Kombination dieser beiden Trümpfe ermöglicht es dem Weißspieler manchmal, mit dem Vorstoß d4-d5 die Stellung zu seinem Vorteil zu öffnen. Dies ist besonders gefährlich für Schwarz, wenn sein König noch im Zentrum steht.

    Die folgende Partie zeigt exemplarisch den durchschlagenden Erfolg der weißen Strategie:

     

    Eröffnungstheorie

    Im Anschluss an die beiden Strukturartikel stellt GM Marin die theoretischen Feinheiten der Katalanischen Eröffnung vor. Diese Datenbank enthält zwölf theoretische Kapitel: Sieben, in denen er das geschlossene System vollständig abhandelt, und des Weiteren fünf offene Varianten, also mit frühem d5xc4.

     

    Kapitel 1: 4...Lb4+ 5.Ld2 Ld6

     

    Die Kapitel 1-5 befassen sich mit dem sehr populären Läuferschach auf b4: 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sf3 Sf6 4.g3 Lb4+.

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    Damit zwingt Schwarz den weißen Damenläufer auf das etwas unvorteilhafte Feld d2. Anschließend steht er vor der Wahl, den Läufer zu tauschen, oder nach d6 oder e7 zurückzuziehen.

     

    In Kapitel 1 analysiert GM Marin den Läuferrückzug nach d6.

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    Es sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass die Züge 5...Lxd2+, 5...a5 und 5...De7 in die Bogo-Indische Verteidigung überleiten, mit der ich mich in Die Katalanische Eröffnung: Ein komplettes Repertoire für Weiß - Teil 3 näher befasse.

     

    In den letzten Jahren hat der Zug 5...Ld6 sehr an Popularität gewonnen. Auf d6 steht der Läufer vergleichsweise aktiv, und Schwarz hat unter anderem die Möglichkeit, eine Stonewall-Struktur anzustreben, indem er c7-c6, Sbd7, Se4 und f7-f5 folgen lässt.

    Andererseits steht Schwarz nicht ideal, um sich gegen ein schnelles weißes Vorgehen im Zentrum zu verteidigen. Deswegen empfiehlt GM Marin an dieser Stelle den starken Zug 6.Sc3!? Weiß nimmt sofort das Feld e4 unter Kontrolle. Die etwas verlangsamte Entwicklung des Königsflügels kann sich später sogar als Vorteil erweisen, da sie nach einem schwarzen Schlagen auf c4 den Vorstoß e2-e4 gefolgt von Lxc4 ermöglicht.

    In seinen Analysen zeigt er, dass Weiß zu gutem Spiel kommt.

     

    Kapitel 2: 4...Lb4+ 5.Ld2 Le7 - 10...Se4

     

    Nach 5.Ld2 ist der bei weitem meistgespielte schwarze Zug 5...Le7

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    In vielen Varianten ist das weiße "Mehrtempo" dem Anziehenden eher hinderlich, da der Läufer den Springern und Türmen den Weg versperrt. Aufgabe des Weißspielers ist nun, diese Nachteile zu minimieren und wenn möglich sogar nach Wegen zu suchen, aus der Position auf der Diagonalen e1-a5 Kapital zu schlagen.  

    Viele Zugfolgen sind nun möglich, aber meist führen sie zu der folgenden Stellung: 6.Lg2 0-0 7.0-0 Sbd7 8.Dc2 c6 (eine wichtige Alternative ist 8...Se4) 9.Td1 b6 (Marin untersucht an dieser Stelle auch 9...Se4 und 9...b5) 10.b3

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    Schwarz hat nun vier sinnvolle Züge zur Auswahl: 10...Se4, 10...Lb7, 10...La6 und 10...a5.

    Gegenstand des zweiten Kapitels ist der Zug 10...Se4, mit dem Schwarz in der Regel eine Stonewall-Struktur anstrebt. An dieser Stelle funktioniert dieses Manöver jedoch weniger gut, weil Schwarz bereits mit b7-b6 seinen Damenflügel geschwächt hat. GM Marins Empfehlung ist, mit 11.Se1! sofort den schwarzen Zentralspringer anzugreifen. Das naheliegende 11...f7-f5 scheitert nun an 12.cxd5 cxd5 13.Dc6 mit Bauerngewinn.  

    Schwarz ist daher gezwungen, den angegriffenen Springer zu tauschen und damit die weiße Entwicklung zu beschleunigen.

     

    Kapitel 3: 4...Lb4+ 5.Ld2 Le7 - 10...Lb7

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    Diese Fortsetzung ist zwar sehr solide, aber auch ein bisschen passiv. Der wichtigste Nachteil von 10...Lb7 ist, dass Weiß jetzt seinen Damenspringer aktiv nach c3 entwickeln kann. Von dort aus übt er Kontrolle auf das Feld e4 aus, was vor allem für das Vorgehen mit e2-e4 wichtig ist, und Druck gegen d5, was nach diesem Vorstoß von Bedeutung sein wird. Mit seinem Raumvorteil und der besseren Figurenaktivität kann der Anziehende von den Zentrumsspannungen profitieren und eine aussichtsreiche Stellung erhalten.

     

    Kapitel 4: 4...Lb4+ 5.Ld2 Le7 - 10...La6

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    Der Zug 10...Ba6 ist deutlich aktiver als 10...Bb7. Aufgrund des Drucks gegen c4 kann Weiß nun seinen Springer nicht nach c3 entwickeln, und das Feld d2 wird derzeit vom eigenen Läufer blockiert. Meist wird an dieser Stelle daher mit 11.Lf4 fortgesetzt. GM Marin empfiehlt stattdessen jedoch den überraschenden Rückzug 11.Lc1!?.

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    Wie das vierte Kapitel zeigt, ist der Zug 11.Lc1!? wesentlich gefährlicher als er aussieht. Die Umgruppierung nach b2 ist langsam aber effektiv. Derweil hält sich Weiß offen, ob er seinen Damenspringer nach d2 oder c3 entwickeln wird. Für Schwarz ist es nicht leicht, aus seinem Mehrtempo Kapital zu schlagen. Da der Läufer a6 in vielen Varianten wirkungslos oder sogar verwundbar sein wird, hat der Nachziehende oft nichts Besseres, als dieses Tempo früher oder später mit La6-b7 zurückzugeben.

     

    Kapitel 5: 4...Lb4+ 5.Ld2 Le7 - 10...a5

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    Ein ehrgeiziger Zug. Da in vielen Varianten der Bauer a7 verwundbar werden kann, überdeckt Schwarz ihn und hält sich offen, wohin er seinen Damenläufer entwickelt. Der offensichtliche Nachteil ist, dass er wertvolle Zeit verliert.

    Diese Zeit kann Weiß nutzen, um seinen Damenflügel harmonisch zu entwickeln. GM Marin emfiehlt die natürliche Fortsetzung 11.Lc3 gefolgt von Sbd2 und e2-e4. Wie seine Analysen zeigen, erreicht Weiß in allen Varianten gutes Spiel.

     

    Kapitel 6: 4...Le7 - 10...Lb7

    Auch nach der Läuferentwicklung ohne Zwischenschach sind zahlreiche Zugfolgen möglich, die in der Regel zu der gleichen Stellung führen. Diese unterscheidet sich nur sehr geringfügig von der, die in den Kapiteln 2-5 nach dem zehnten weißen Zug erreicht wird:

    1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nf3 Nf6 4.g3 Be7 5.Bg2 0-0 6.0-0 Nbd7 7.Qc2 c6 8.Rd1 b6 9.b3

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    Statt auf d2 steht der Damenläufer noch auf seinem Ausgangsfeld c1. Dies erleichtert das Spiel des Weißen, der nun ungehindert seinen Damenflügel harmonisch entwickeln kann.

    Wie zuvor steht Schwarz vor der Frage, ob er seinen Damenläufer nach a6 oder b7 stellt. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Zug 9...Lb7, der, analog zum dritten Kapitel, gut mit 10.Sc3 und baldigem e2-e4 beantwortet werden kann. Da der weiße Läufer noch auf c1 steht, ist die Gegenüberstellung des Turms d1 und der Dame d8 für Schwarz sehr unangenehm.

     

    Kapitel 7: 4...Le7 - 10...La6

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    Auch hier ist 9...La6 die aktivere Option, und hindert Weiß daran, seinen Springer nach c3 zu entwickeln. Im Vergleich zum vierten Kapitel verfügt Weiß nun allerdings über ein volles Mehrtempo. Das nutzt er am besten, indem er sofort mit 10.Sbd2 den Vorstoß e2-e4 vorbereitet. In den dynamischen Stellungen, die daraus folgen, hat der Anziehende die besseren Chancen.

     

    Kapitel 8: 4...dxc4 5.Lg2 c5

    In diesem und den folgenden Kapiteln befasst sich GM Marin mit verschiedenen Varianten des Offenen Katalanisch, charakterisiert durch das frühe Nehmen des Nachziehenden auf c4. Im weiteren Verlauf wird Schwarz entweder versuchen, den Mehrbauern zu verteidigen, oder schnelles Gegenspiel im Zentrum suchen. Grundsätzlich sind die folgenden Varianten forcierter als im Geschlossenen Katalanisch.

    Dieses Kapitel befasst sich mit dem frühen Gegenstoß 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nf3 Nf6 4.g3 dxc4 5.Bg2 c5

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    Schwarz hofft, durch das Auflösen des Zentrums eine ausgeglichene Stellung zu erreichen. Der Autor empfiehlt nun, mit den Zügen 6.0-0 Nc6 7.dxc5!? ein leicht besseres und völlig risikofreies damenloses Mittelspiel anzustreben. Zwar hat Schwarz bei präziser Verteidigung eine solide und nahezu ausgeglichene Stellung, er muss jedoch für ein Remis viele praktische Probleme lösen, und hat kaum eigene Gewinnchancen.

     

    Kapitel 9: 4...dxc4 5.Lg2 a6

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    Mit 5...a6 beabsichtigt Schwarz, den Bauern c4 zu verteidigen. Schon sein nächster Zug kann b7-b5 sein. Dieser Plan ist allerdings riskant, denn Weiß ist besser entwickelt und er kann den weiteren schwarzen Zeitverlust und dessen Schwächung der Diagonalen a8-h1 nutzen, um die Initiative an sich zu reißen. Nach 6.0-0 b5 (der Zug 6...Sc6 ist Gegenstand von Kapitel 11) ist 7.Se5 die konsequente Fortsetzung. Das aktiviert gleich zwei weiße Leichtfiguren und verhindert vorläufig die schwarze Läuferentwicklung nach b7. In der Folge hat Weiß oft die Möglichkeit, den im zweiten Strukturaktikel dargelegten Vorstoß d4-d5 durchzusetzen.

     

    Kapitel 10: 4...dxc4 5.Lg2 Ld7

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    Der Zug 5...Ld7 war zu verschiedenen Zeiten aus verschiedenen Gründen populär. Aktuell hat er jedoch einen schweren Stand. Schwarz droht, durch eine frühe Läuferentwicklung nach c6 den weißen Königsläufer zu neutralisieren. Dies sollte der Anziehende nicht zulassen. Nach 6.Se5 Lc6 7.Sxc6 Sxc6 gewinnt er das Läuferpaar, beschleunigt dabei aber auch die schwarze Entwicklung. Die kritische Stellung entsteht nach 8.e3 Dd7 9.0-0.

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    In seinen Analysen zeigt der Autor, dass es Weiß gelingt, den Bauern zurückzugewinnen, und sich dank des Läuferpaars einen stabilen Positionsvorteil zu sichern.

     

    Kapitel 11: 4...dxc4 5.Lg2 Sc6 6.0-0 a6

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    In dieser Variante setzt Schwarz das weiße Zentrum unter Druck und behält sich vor, den Bauern c4 mit Ld7, Tb8 und b7-b5 zu verteidigen. Die kritische Stellung entsteht nach den Zügen 7.e3 Ld7 (auch 7...Tb8 wird untersucht) 8.De2 

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    Schwarz stehen nun zwei verschiedene Pläne zur Verfügung: Er kann den Bauern mit 8...b5 verteidigen oder mit 8...Ld6 den Vorstoß e6-e5 vorbereiten. In seinen Analysen zeigt GM Marin, dass Weiß in jedem Fall einen Vorteil bewahren kann. 

     

    Kapitel 12 - 4...dxc4 5.Lg2 Sc6 6.0-0 Tb8

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    Eine sehr ehrgeizige Verteidigung. Schwarz plant, seinen Mehrbauern mit Tb8 (oder a7-a6) und b7-b5 zu halten. Der Autor empfiehlt nun das folgende thematische Bauernopfer: 6.0-0 Tb8 7.e3 b5 8.b3 cxb3 9.axb3

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    Weiß hat die Linien a und c für seine Türme und Kontrolle über das so wichtige Feld c5. Derweil steht der schwarze Springer c6 dem Läufer b7 und dem Bauern c7 im Weg, und es ist nicht leicht, ein besseres Feld für ihn zu finden, wie die vorliegende Analyse zeigt.
    Im weiteren Verlauf plant der Anziehende Ld2, De2, Tc1, Le1, Sbd2 und Se1-d3, mit hervorragender Kompensation für den geopferten Bauern.

     

    Testaufgaben

    Zum Abschluss stellen wir Ihnen 20 Testaufgaben zur Verfügung, anhand derer Sie Ihr Eröffnungsverständnis prüfen und vertiefen können. Fünf dieser Aufgaben können Sie an dieser Stelle kostenlos ausprobieren.



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